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Englisch: Imputed costs. Kalkulatorische Kosten  sind Kosten, die vom Aufwand der Periode abweichen. Sie erfassen Güterverbräuche, die aufgrund bilanzierungsrechtlicher Vorschriften oder bilanzpolitischer Erwägungen (im Rahmen des externen Rechnungswesens) in der betrachteten Periode nicht (z.B. kalkulatorischer Unternehmerlohn) oder nicht in der kostenrechnerisch erwünschten Höhe (z.B. kalkulatorische Abschreibungen, kalkulatorische Zinsen) als Aufwand angesetzt werden können. Kalkulatorische Kosten  dienen darüber hinaus der Periodisierung aperiodisch eintretenden betriebsbedingten Werteverzehrs (z.B. kalkulatorische Wagnisse). Kalkulatorische Kosten  verändern also das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis entsprechend kostenrechnerisch gewünschter Steuerungswirkungen. (vgl. Controlling).